Auf dem diesjährigen 30c3 hat die !Mediengruppe Bitnik zwei ihrer Projekte vorgestellt.
Insbesondere das zweite hat mich geflashed: Ein Postpaket-Ping an Julian Assange. Einfach mal reinschauen und die geniale Idee genießen.
So, es ist an der Zeit, diese Blog wieder zu beleben. In diesem Sinne: Steine und Blätter
Mittwoch, 21. November 2012
Nachdem ja vorgestern was aus der Sandwüste zu sehen war, hier heute mal was aus einer steinigen Gegend. Booooooom schreibt dazu:
“The Edge Effect”, photos by Daniel Kukla. These images were created
with a mirror and a painter’s easel, inside Joshua Tree National Park,
where the Sonoran desert and the Mojave desert meet.
Einfach abgefahren, wie er es nur mit einem Spiegel schafft, die Realität auf verblüffende Art zu verändern.
Warum es das tut, weiß ich nicht - es muss sich wohl um Magie oder sowas handeln. Aber lest und seht selbst:
In the gallery a wire rack of oil cans sits. One oilcan has a visible
fissure out of which oil slowly flows cascading onto the pedestal and
gallery floor… The only thing is, the oil isn’t exactly flowing out of
the can. Instead, oil appears to slow slowly drop by drop back into the
can. At times the drops of oil hover unsupported in midair. Other times
the drops are in the process of a slow motion splash onto the pedestal.
To be honest I still don't understand how it works, I don't know if the
flickering light over the oil makes us to see it in slow motion.. After
asking Matt about if
Supermajor is completely physical, he said "it is real 0w-20 motor oil.
Several viewers put their finger into the stream just to check. It works
just as the video presents. No camera effects, no wires or digital
special effects." See more;
Das ganze heißt "Supermajor" und ist von Matt Kenyon
JK Keller macht "Ölgemälde" auf seinem iPhone. Jeder kennt den Effekt aber er macht was draus. Seit ich das das erste mal gesehen habe, sehe ich mein Smartphone mit ganz anderen Augen ;-)
Klaus Pichler fotografiert vergammeltes, schimmliges Essen im Studio... *lecker* Die Zeit schreibt dazu:
Ein Drittel aller Lebensmittel verrottet nach der Ernte oder wird später
weggeworfen, das meiste davon in Industrieländern. Händler bestellen zu
viel, um jederzeit das komplette Sortiment zu bieten, und entsorgen,
was nicht makellos aussieht. Kunden kaufen zu viel und werfen es weg.
Zugleich hungert jeder achte Mensch auf der Welt. Die Serie Ein Drittel des Fotografen Klaus Pichler macht
auf diesen Skandal aufmerksam. Pichler kaufte Essen, um es verrotten zu
lassen und abzulichten – voll Schimmel oder Ungeziefer, und doch in
Schönheit inszeniert.
Das ganze sieht dann bspw. so aus (dringend alle Bilder direkt auf Zeit.de anschauen!!!!):
Na wenn das mal kein absolut geniales Projekt ist: Eine Maschine, die dafür sorgt, dass ein Aufzug in einer Endlosschleife zwischen 2 Stockwerken hin- und herfährt. Dazu berechnet sie dann auch noch die insgesamt verbrauchte Energie und schickt diese Rechnung dann direkt in den Mülleimer... Im Original heißt es:
“Perpetual Energy Wasting Machine” is a rope and pulley mechanism,
installed in the staircase of the WRO Art Center in Wroclaw, Poland. The
mechanism connects the sliding doors of the elevator in one floor with
the elevator call button on another floor. Operating in two directions
on the first and on the second floor, the contraption automatically
moves the elevator cabin in an infinite loop between those two levels.
Das ganze sollte dringend den von Christof damals geforderten Klopapier-Drucker verwenden, dann wäre es perfekt!
Schon etwas älter - es soll trotzdem nicht untergehen: Der Titel hat mich auch erstmal überrascht. Liest man aber die Beschreibung (s.u.), dann wird einem einiges klar. Schön wenn man weiß, was einen erwartet schon während man das Kunstwerk macht ;-).
5 Million Dollars 1 Terrabyte (2011) is a sculpture consisting of a 1 TB Black External Hard Drive containing $5,000,000 worth of illegally downloaded files. A full list of the files with clickable download links can be found here.
Seit ich das erste mal "Der Lauf der Dinge" von Fischli & Weiß gesehen habe, bin ich ein riesen Fan von Kettenreaktionen. Die Jungs haben jetzt Kettenreaktionen mit Parkour-Action verbunden. Und treiben das auch noch richtig in die Größe. Viel Spaß damit!
Jon Shireman taucht Blumen in flüssigen Stickstoff und lässt sie dann fallen. Wunderschön - finde ich zumindest. Dringend auch seine Seite mal anschauen, er macht tolle Sachen.
...aber diesmal nicht in Form eine Instruments, sondern tatsächlich "live und direkt".
Bartholomäus Traubeck
hat für sein Projekt “Years” einen Plattenspieler so umgebaut, dass
dieser mit Hilfe eines Sensors die Jahresringe in Holzscheiben erkennt
und in Musik umwandelt.